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Kaufberatung

Der Kauf eines guten Alkoholmessgeräts ist keine einfache Sache. Es gibt viel irreführende Werbung, leere Versprechen und fehlleitende Hochglanzverpackungen. 

Qualitätsmaßstab für Alkoholmessgeräte
Der Markt für Alkoholmessgeräte war lange Zeit nicht reguliert und überschwemmt von schlechten Produkten, die nicht wie versprochen funktioniert haben. Seit diesem Jahr gibt es zwei EU-Normen, die einen Qualitätsmaßstab setzen, den die Produkte erfüllen müssen. Dies wird den Kunden in Deutschland künftig eine Richtschnur bieten.
Ab 2013 gelten zwei neue Normen für Alkoholmessgeräte
  • DIN EN 16280:2012 für private Verwendung Scandtest AM 800 ist eines der ersten Alkoholmessgeräte, die für die private Verwendung zugelassen sind.
  • DIN EN 15964:2011 für professionelle Verwendung, z. B. die Polizei Scandtest AMP 100 ist eines der ersten Alkoholmessgeräte, die für die professionelle Verwendung zugelassen sind.
  • Mehr über unsere Alkoholmessgeräte finden Sie hier: Alkoholmessgeräte

Wir müssen leider noch einige Jahre lang mit Problemen und Ungewissheiten leben, weil die Hersteller ihre Produkte jetzt anpassen und unabhängige Produktprüfungen in zugelassenen Labors durchführen lassen, um zu kontrollieren, dass sie die Normen erfüllen.

Faktoren für ein zuverlässiges Alkoholmessgerät

1. Die Atemluft richtig messen
Das Messen des Blutalkoholgehaltes in der Atemluft stellt hohe Ansprüche an das Alkoholmessgerät. Ein wichtiger Faktor, den viele Hersteller zu vergessen scheinen, ist, dass der Alkohol in der Atemluft die Blutalkoholkonzentration im Körper widerspiegeln muss. Das tut sie aber erst, wenn man die Probe von der Luft nimmt, die tief aus der Lunge stammt. Erst tief unten in der Lunge entspricht der Alkoholgehalt der Atemluft dem Alkoholgehalt des Blutes. Ein Alkoholmessgerät, das die Probe z. B. bereits nach einem halben Liter Atemluft nimmt, meldet Resultate, die bis zu 70-80 Prozent fehlerhaft sind.
2. Stabile Messwerte
Ein weiterer wichtiger Qualitätsfaktor ist, dass das Messgerät stabil ist und jedes Mal das gleiche Niveau misst. Ein Messgerät, dessen angezeigte Messwerte schwanken, ist unzuverlässig und sollte nicht gekauft werden.
3. Regelmäßige Kalibrierung
Ein dritter wichtiger Faktor ist, dass das Messgerät regelmäßig kalibriert wird und dass man sicher sein kann, dass die Kalibrierung sachgemäß ausgeführt wird.

An was Sie als Kunde denken sollten

Auch wenn man ein gutes Alkoholmessgerät hat, sollte man an einige wichtige Faktoren denken.
1. 10-15 Minuten warten, bevor man pustet
Bevor man in ein Alkoholmessgerät pustet, sollte man darauf achten, dass sich kein Alkohol im Mund befindet. Wenn man innerhalb der letzten 10 bis 15 Minuten ein alkoholisches Getränk – und sei es nur ein leichtes – zu sich genommen hat, sollte man das Gerät nicht verwenden.
Viele Menschen nehmen ihr Alkoholmessgerät mit zu einem Fest und trinken dort starke Getränke, nur um gleich darauf in das Messgerät zu pusten. Dabei bekommt man extrem hohe Resultate, die nicht dem Blutalkoholgehalt im Körper entsprechen, sondern dem Alkoholgehalt, den man im Mund hat. Dabei kann auch die Kalibrierung von bestimmten Alkoholmessgeräten gelöscht werden, so dass sie nicht mehr funktionstüchtig sind. Um ein zuverlässiges Resultat zu bekommen, muss das Gerät erst wieder neu kalibriert werden.
2. Denken Sie an die Promille
Viele verwechseln die Begriffe mg/l und Promille. Die Bezeichnung mg/l wird verwendet, wenn man die Atemluft misst. Promille bezeichnet den Alkohol im Blut. Die deutschen Straßenverkehrsgesetze besagen, dass eine Blutalkoholkonzentration ab 0,5 Promille oder 0,25 mg/l in der Atemluft ordnungswidrig sind. Diese beiden Niveaus entsprechen einander.